Ordensrat im Bistum neu gewählt

Dem Ordensrat im Bistum Münster gehören für die nächsten vier Jahre an (von links): Schwester Milta Valiaveed, Schwester Anne Kurz, Pater Ephrem Maniyamprayil OSB, Bruder Benedikt Ende, Ute Kerpen und Pater Karl Gierse.

Anliegen und Meinungen der Ordensleute in die Öffentlichkeit bringen, ihre Position im Bistum vertreten und sie zu Austausch und Vernetzung untereinander ermutigen: Das sind die wesentlichen Aufgaben des Ordensrates im Bistum Münster. Dessen Mitglieder sind von der Delegiertenversammlung der Orden und Säkularinstitute im Bistum neu gewählt worden. Sie haben sich am 8. November in Münster zu ihrer ersten Sitzung getroffen.

Zuvor hatte Ende Oktober die Delegiertenversammlung getagt. Ihr gehören Delegierte der Orden und Säkularinstitute – das sind geistliche Gemeinschaften, deren Mitglieder nicht im Kloster leben – aus dem ganzen Bistum an. Sie werden von ihren Oberen für vier Jahre ernannt und wählen den Ordensrat als bistumsweite Vertretung, ähnlich einem Vorstand.

An der Spitze dieses Ordensrates stehen für die kommenden vier Jahre als Vorsitzender Bruder Benedikt Ende von den Alexianern in Münster sowie als stellvertretende Vorsitzende Schwester Anne Kurz von Verbum Dei in Senden. Während Bruder Benedikt im Amt bestätigt wurde, ist Schwester Anne als seine Stellvertreterin neu gewählt worden. Sie folgt damit auf Ute Kerpen.

Als neue Mitglieder des Ordensrates bestimmten die Delegierten Pater Elmar Koch von den Salesianern Don Boscos aus Calhorn in Essen-Oldenburg und Pater Karl Gierse von den Dominikanern in Vechta. In den Ordensrat wiedergewählt haben die Delegierten Äbtissin Fidelis Denter von den Klarissen in Senden und die bisherige stellvertretende Vorsitzende Ute Kerpen vom Missionsbenediktinischen Säkularinstitut St. Bonifatius in Münster.

Zwei weitere Mitglieder, die Bischof Dr. Felix Genn auf Vorschlag des Ordensrates berufen hat, vervollständigen das Gremium: Pater Ephrem Maniyamprayil vom Benediktinerhaus in Telgte und Schwester Milta Valiaveed von den Teresianischen Karmelitinnen auf der Loburg in Ostbevern.
 Inhaltlich setzt Bruder Benedikt Ende auch in seiner jetzt beginnenden Amtszeit auf die Begegnung der Ordensleute und Mitglieder Geistlicher Gemeinschaften untereinander. Ebenso möchte er die Zusammenarbeit mit der Abteilung Orden, Säkularinstitute und Geistliche Gemeinschaften des Bistums weiter pflegen. Dabei gehe es vor allem um Veranstaltungen. „Wir möchten zum Austausch ermutigen und theologische und spirituelle Vertiefungsangebote machen, die das geweihte Leben bereichern“, erklärt der Vorsitzende des Ordensrats.

Über konkrete Schwerpunkte werde der Ordensrat diskutieren und sich am Bedarf und an aktuellen Themen orientieren. Schließlich sei die Ordenslandschaft in Bewegung und werde sich weiter wandeln.

 Darüber hinaus sei das Gremium wichtig, um Menschen geweihten Lebens eine Stimme zu geben und sie in der Welt wahrnehmbar zu machen. Denn diese Menschen hätten „mit ihrer gottverbundenen Lebenseinstellung der Gesellschaft etwas Wichtiges zu sagen.“ Es gehe darum, Gott „ins Spiel zu bringen, besonders dort, wo sich viele die Frage nach Gott, Lebenssinn und -ziel nicht mehr stellen.“
Übrigens sei der Ordensrat mit zwei entsendeten Personen im Diözesanrat vertreten ist, der den Bischof bei der Leitung des Bistums berät. So könnten sich die Ordens- und Säkularinstitute in Fragen der Zukunftsgestaltung des Bistums beratend mit einbringen.

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Ordensreferat und Ordensrat
im Bistum Münster

Domplatz 27
48143 Münster
Telefon: 0251-495-284
ordensreferat@bistum-muenster.de
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