Eine-Welt-Kreis in Dülmen unterstützt seit Jahren Schwester Rita

Die Mitglieder der Eine-Welt-Gruppe freuen sich auf den Besuch von Schwester Rita Schiffer: (von links) Christel Seibert, Brigitta Weiling, Ulla Tenberge, Doris Isfort, Mechthild Book-Geburek und Anja Wansing. Es fehlen Hendrik Wansing und Ingrid Salwitzek. © Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

Die Freude bei den Aktiven der Eine-Welt-Gruppe der Pfarrei Heilig Kreuz ist groß. Seit vielen Jahren unterstützen die sieben Mitglieder Schwester Rita Schiffer bei ihrer Arbeit im Krankenhaus in Äthiopien. In diesem Jahr steht das afrikanische Land im Mittelpunkt des Weltmissionssonntags.

Die Freude bei den Aktiven der Eine-Welt-Gruppe der Pfarrei Heilig Kreuz ist groß. Seit vielen Jahren unterstützen die sieben Mitglieder Schwester Rita Schiffer bei ihrer Arbeit im Krankenhaus in Äthiopien. In diesem Jahr steht das afrikanische Land im Mittelpunkt des Weltmissionssonntags. „Und eine Botschafterin ist Schwester Rita. Sie wird uns in Dülmen besuchen und von ihrer Arbeit berichten“, informiert Christel Seibert. Vom 22. bis 24. September wird die Ordensfrau und Ärztin, die in Attat ein Krankenhaus aufgebaut hat, in Dülmen zu Gast sein. Anschließend geht es für die Missionsärztliche Schwester weiter nach Rheine, Münster, Warendorf und in ihre alte Heimat Sonsbeck.

Dass die Eine-Welt-Gruppe die Arbeit in Äthiopien unterstützt kommt nicht von ungefähr. Denn Christel Seibert und Schwester Rita haben zusammen in Xanten die Schulbank gedrückt. „Das ist nun schon viele Jahre her, aber wir haben immer noch Kontakt“, verrät Seibert, die als Krankenhausseelsorgerin in Dülmen arbeitet. Unterschiedliche Aktionen und Projekte hat die Gruppe bereits in den vergangenen Jahren gestartet, um der leitenden Ärztin Wünsche erfüllen zu können. „Wir haben einen Afrikatag oder Konzerte organisiert und Mitbringsel aus Äthiopien verkauft“, nennt Mechthild Book-Geburek einige Beispiele. Von den Spenden konnte das Krankenhaus unter anderem einen kleinen Bus anschaffen oder die Fenster reparieren. „Viele Gruppen der Gemeinde unterstützen unsere Arbeit“, lobt auch Ulla Tenberge den Rückhalt in der Pfarrei. Doch geht es der Eine-Welt-Gruppe nicht nur um das Sammeln von Spendengeldern, sondern auch darum, „das Bewusstsein für die Not der Menschen in Äthiopien wachzuhalten“, sagt Doris Isfort. Und Anja Wansing fügt hinzu: „Schwester Rita besucht uns alle drei Jahre, wenn sie Heimaturlaub hat, um von ihrer Arbeit vor Ort zu berichten. So weiß die Gemeinde, was mit den Geldern passiert und konnte schon eine Beziehung zu ihr aufbauen.“
In diesem Jahr möchte der Kreis gemeinsam mit der engagierten Ordensfrau ein neues Projekt starten. Deshalb werden sie zusammen in die Augustinus-Grundschule gehen. „20 Euro monatlich kostet ein Schulbesuch für die Kinder in Äthiopien. Es wäre toll, wenn dieses Projekt von den Grundschülern mitgetragen wird“, sagt Book-Geburek. Ziel könnte es sein, regelmäßig Projekte und Projekttage zum Beispiel zum Thema Äthiopien in der Grundschule zu veranstalten.

Am 22. und 23. September wird Schwester Rita in den Gottesdiensten in den Kirchen der Pfarrei Heilig Kreuz von ihrer Arbeit berichten. Nach der heiligen Messe am Sonntag um 11 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche schließt sich das Patronatsfest der Gemeinde an, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des Besuchs aus Afrika steht.

Weitere Informationen zum Projekt von Schwester Rita gibt es im Internet unter www.attat-hospital.de. Informationen zum Sonntag der Weltmission und das Beispielland Äthiopien finden sich auf der Homepage des Hilfswerks missio unter www.missio-hilft.de.

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